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Ihor Kolomoisky, Mitglied in der Steinmeier Bande, stahl 5,5 Milliarden € vom IMF und der KfW

Mit Profi Kriminellen und Oligarchen des Betruges unterwegs, wo die Frage ist, wieviele Millionen Steinmeier in die Tasche damals bekam, für den Mega Betrug in der Ukraine in 2014. Geldwüsche über die Banken in Zypern schon wieder, wo ja der Super Gangster Josef Ackermann sitzt, Berater von Angela Merkel, welche für den Gangster eine private Geburtstags Party im Kanzleramt ausrichten liess in 2008, womit Alles gesagt ist, über das Niveau der Angela Merkel.

Steinmeier - Achmetow

Steinmeier – Achmetow: Ukrainischer Oligarach und Verbrecher

Oligarchs Weaponized Cyprus Branch of Ukraine’s Largest Bank to Send $5.5 Billion Abroad

investigations/Kolomoisky.jpg

“I categorically deny the allegations made by the National Bank of Ukraine,” Kolomoisky said, adding that regulators had all the access they needed to monitor his bank’s activities. He painted the authorities’ nationalization of his lending business as an asset grab.

“Management of the [Ukrainian central bank] had as its main purpose not the support of the country’s largest bank, but its nationalization and the expropriation of the assets provided as security, together with the persecution and pressuring of the former shareholders,” Kolomoisky said.

Boholiubov declined to speak on the record.

The subsidiary has a history of money laundering: In 2015, Moldovan regulators named it as one of two Latvian lenders involved in laundering over $1 billion in fraudulent loans stolen from three Moldovan banks, including a state bank. None of this money has been recovered.

PrivatBank Latvia was also one of the largest recipients of funds from the Russian Laundromat, an immense financial fraud scheme uncovered by OCCRP in 2014 that enabled vast sums to be pumped out of Russia, laundered, and moved into Europe. PrivatBank Latvia laundered $2 billion of dirty money from Russia over a four-year period, OCCRP found.

In addition, the Kroll findings on PrivatBank Ukraine suggest that PrivatBank Latvia received millions that originated from the IMF.

…………

https://www.occrp.org/en/investigations/oligarchs-weaponized-cyprus-eranch-of-ukraines-largest-bank-to-send-5-billion-abroad

Das Verbrecher Kartell des Igor Kolomoisky mit den Ukraine Ratten der Wirtschafts Lobbyisten

Steinmeier Prrotege für Strohdumme Betrüger Clans: Sawsan Ceblis

  1. navy
    April 23, 2019 um 4:50 pm

    Im Wahlkampf bezeichnete Poroschenko den Herausforderer Selenski als Marionette des ukrainischen Oligarchen Igor Kolomoiski, der aus Angst vor juristischer Verfolgung in Israel lebt, aber immer noch zu den reichsten Männern der Ukraine gehört.

    Grund für den Vorwurf gegen Selenski ist, dass die Fernsehserie „Diener des Volkes“, durch die Selenski berühmt wurde, seit drei Jahren vom Fernsehkanal 1+1 ausgestrahlt wird. Dieser Fernsehkanal gehört Kolomoiski.

    Selenski werde, um sich eine politische Machtbasis in der Ukraine aufzubauen, zwischen verschiedenen Kräften lavieren müssen, meinen Beobachter. Ihn als Marionette eines Oligarchen zu bezeichnen, sei zu einfach.

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=51089

  2. fredi
    April 29, 2019 um 5:47 am

    Schon mit der Treuhand, begann der Milliarden Betrug Externer Berater unter Kohl, wo die Grundstücke der Firmen im Osten, das Vermögen, sogar die Geldvermögen plötzlich Banken gehörte, oder den Käufern die angeblich nur 1 DM Firmen,mit den vorsätzlich gefälschten Bilanzen durch die Berufsbetrüger und dann wurde das Vermögen Privatisierung, nachdem man zuvor unnötige Kredite verkauft hat, für die angeblich notwendige Globalisierung usw.. Wo sind heute die Gewerkschafts, Bahn, oder Wohungen der Landesbanken und Versicherungen: durch Betrugs Beratung in Besitz von Blackrock, Cerberus (auch Eigentümer der Söldner Firma DynCorps, welche Kinder Handel in Bosnien schon betrieb und auch Staatsaufträge erhielt). Die grösste Betrugs Beratungsfirma ist „Accenture“, welche A) keinen Umsatz in den USA mehr macht, weil dort von Regierungs Aufträgen ausgeschlossen, wegen Falsch Beratung, hiess früher Anderson Consult, fälschte die Bilanzen von dem grössten Betrugs Skandal der Welt: ENRON, wo Frank Wisner, im Vorstand saß, als Berater der Regierung im Kosovo und Albanien auftauchte, bis er gefälschte Bank Garantien fälschte.

    Alle einschlägig vorbestraft, wegen Bilanzfälschung und Betrug in den USA. PWH, KPMG, McKinsey und mit Bestechung erhält man Weltweit Aufträge, oder weil man Regierungs nahen Consults Unter Aufträge gibt.

    Private Equity: In aller Stille 10.000 deutsche Mittelstandsfirmen verwerten

    Die bundesdeutsche Regierung unter Schröder/Fischer zusammen mit ihrem Regierungsbeauftragten, dem Ex-Chef der Deutschen Bank, Hilmar Kopper, öffnete mit Steuererleichterungen und neuen Investitions-Gesetzen die Schleusen. Initiiert wurde dies in den USA: Die angloamerikanischen Leitmedien kritisierten Deutschland als den „kranken Mann Europas“. Schröder war, von der Öffentlichkeit unbemerkt, wiederholt an der Wall Street und referierte vor dem exklusiven Kreis, den sein Duzfreund, „Sandy“ Weill, Chef der damals größten US-Bank, der Citibank, zusammenrief. So entstand die Agenda 2010. Natürlich mischte McKinsey auch in der Hartz-Kommission mit.

    Die anderen EU-Staaten, unterstützt von der Kommission, folgten. So kauften ab Beginn der 2000er Jahre die Private-Equity-Investoren Blackstone, KKR, Cerberus, Carlyle & Co bis zum Jahr 2018 etwa 10.000 gutgehende Mittelstandsfirmen allein in Deutschland, bürdeten ihnen Kredite auf, entnahmen Gewinne, verhängten Lohnstopps und Entlassungen, vertrieben Betriebsräte, verscherbelten Unternehmens-Immobilien und verkauften nach zwei bis höchstens 8 Jahren die „verschlankten“ Unternehmen gewinnträchtig weiter an die nächsten Investoren, bei einigen gelang der noch lukrativere Börsengang.

    Siemens Nixdorf, ATU, MTU, Demag, Gerresheimer Glas, Bosch Telenorma, Kabel Deutschland, Duales System, Hugo Boss, Kamps, Backwerk, HSH Nordbank, Stada, WMF, Gesellschaft für Konsumforschung – manchmal gab es bei den bekannteren Unternehmen ein bisschen kurzzeitige mediale und gewerkschaftliche Aufregung. Aber Münteferings „Heuschrecken“-Kritik wurde 2005 durch Antisemitismus-Vorwürfe schnell erstickt. Seitdem herrscht Schweigen. So konnte Blackstone mit nur 4,5 Prozent der Aktien – mithilfe der Merkel-Regierung und ihrem Finanzminister Steinbrück – den Vorstand der Telekom austauschen, der Gewerkschaft verdi einen heftigen Schlag versetzen, den Konzern „zukunftsfähig“ machen und nach zwei Jahren mit Gewinn wieder aussteigen. Die Financial Times resümierte: Blackstone mithilfe der Merkel-Regierung hat „den deutschen Kapitalismus verändert“…………
    Nach Private Equity: Dann kamen BlackRock&Co

    Diese Private-Equity-Investoren machen unbemerkt weiter. Aber mit der „Finanzkrise“ ab 2007 kam zusätzlich, sozusagen obendrauf, die 1. Liga mit BlackRock&Co. Sie beenden, schrittweise und ohne Aufhebens, die nationalen Eigentumsverhältnisse in der EU: Ende der Deutschland AG, der Schweiz AG, der Frankreich AG usw.

    Die transatlantische Eigentümer-Verflechtung war noch nie so hoch wie heute und so von US-Kapitalorganisatoren beherrscht. Dazwischen tummeln sich nur einzelne Investoren aus Katar, Saudi-Arabien, Schweden, Norwegen und China.

    BlackRock&Co sind die bestimmenden Akteure in den meisten führenden Banken und Konzernen der EU. Sie haben zwar nur jeweils zwischen 2 und 10 Prozent der Aktienanteile wie z.B. in allen 30 DAX-Konzernen. Aber damit ist man erstens heute schon Großaktionär. Und zweitens: BlackRock&Co sprechen sich untereinander ab und bilden den bestimmenden Aktionärsblock. Das wird auch dadurch erleichtert, dass die nächstgroßen Investoren wie Vanguard, State Street und Norges gleichzeitig Aktionäre bei BlackRock sind. BlackRock&Co verkaufen ihren Unternehmen Risiko- und Marktanalysen und sind außerdem die Eigentümer der US-Ratingagenturen, bei denen die Unternehmen jährlich für einige Millionen ihre Ratings kaufen müssen.

    BlackRock wurde von Obama mit der Abwicklung der Finanzkrise beauftragt, berät die US-Zentralbank Fed, aber auch die EZB und die wichtigsten westlichen Zentralbanken. BlackRock ist Miteigentümer in 17.000 Unternehmen, bei den Wall-Street-Banken, bei General Motors, Coca Cola, IBM, Tesla, Ryan Air, Facebook, Google, Microsoft, Apple, Amazon, bei Deutsche Bank, Commerzbank, Daimler, Siemens, VW, Lockheed, Rheinmetall, BAE Systems, RWE, Eon usw. und damit der größte Insider der westlichen Finanz- und Wirtschaftswelt – da kommt keine Finanzaufsicht und kein Kartellamt mit.

    An Aktien- und Kartellrecht vorbei

    BlackRock&Co scheren sich nicht um nationales Kartell- und Aktienrecht in der EU. Sie verschwenden ihre Zeit gar nicht mit Posten im Aufsichtsrat. In diesen Abnicker-Gremien mit den paar braven Gewerkschaftern fallen keine wichtigen Entscheidungen. Aber die Vorstände müssen regelmäßig Bericht an der Wall Street erstatten. „Die lassen uns antanzen“, vertraute Eon-Vorstandschef Teyssen dem Handelsblatt an. BlackRock&Co sagen auf den Aktionärsversammlungen nie etwas. Sie bleiben unsichtbar. Sie klären alles im Vorfeld. „Wir können mehr erreichen, wenn wir abseits der Öffentlichkeit das ganze Jahr über Gespräche führen“, sagte BlackRock-Chef Lawrence Fink dem Handelsblatt.

    BlackRock&Co wurden in aller Stille die größten Wohnungseigentümer in Deutschland. Vonovia mit 400.000 Wohnungen, Deutsche Wohnen mit 160.000 Wohnungen, LEG mit 135.000 Wohnungen: In allen diesen drei größten Wohnungskonzernen in Deutschland sind BlackRock&Co die Haupteigentümer. Sie treiben Mieten und Nebenkosten hoch. Vonovia hat ihre Finanzabteilung als Vonovia B.V. in der Finanzoase Niederlande platziert. Die Vonovia-Dachholding ist eine Societas Europaea (S.E): Diese Aktiengesellschaft nach EU-Recht ermöglicht z.B. das deutsche Betriebsverfassungs-Gesetz zu umgehen. Unsere Regierungen, Leitmedien, Kartellämter schauen zu bzw. weg.

    BlackRock & Co: Größte Organisatoren von Briefkastenfirmen

    Dasselbe gilt für die Besteuerung der Gewinne. BlackRock&Co haben ihre operativen Sitze in New York, Chicago, Boston, Houston und San Francisco, ihre Filialen in London, Paris und Frankfurt. Aber ihre juristisch-steuerlichen Sitze haben sie in einer Finanzoase, vor allem im US-Bundesstaat Delaware.………..
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=51122

    • balkansurfer
      Mai 27, 2019 um 10:47 am

      Jetzt soll natürlich Alles abgeschrieben werden, die KfW Gelder an die Verbrecher, IMF Gelder und immer Beute Teiluntg

      Ukrainischer Milliardär Kolomoiski fordert Staatsbankrott bei Auslandsschulden
      © Sputnik / Mikhail Markiv
      Politik
      22:01 26.05.2019(aktualisiert 22:25 26.05.2019) Zum Kurzlink
      3017118

      Der ukrainische Oligarch Igor Kolomoiski hat den Präsidenten der Ukraine, Wladimir Selenski, dazu aufgerufen, den Staatsbankrott bei Auslandsschulden zu erklären. Kolomoiski äußerte sich im Interview mit dem britischen Wirtschaftsblatt „Financial Times“ zu dem Thema.

      „Meiner Meinung nach sollten wir mit unseren Kreditgebern genauso umgehen, wie Griechenland das getan hat. Dies ist ein Beispiel für die Ukraine“, so Kolomoiski.

      Ein weiteres Beispiel für das Land sei Argentinien, so der ukrainische Geschäftsmann. „Wie viele Zahlungsausfälle hatte Argentinien? Es war egal, es (die Schulden – Anm. d. Red.) wurde umstrukturiert. Das ist normal “, sagte er weiter.

      Kolomoiski zeigte sich sicher: „Wenn Selenski auf (den Westen) hört (…), wird er genau wie Poroschenko enden. Er wird die gleichen Ratings haben: fünf, zehn oder 15 Prozent statt 73.“
      Präsident der Ukraine, Wladimir Selenski
      © REUTERS / VALENTYN OGIRENKO
      Selenski will Ukraine zur „Basis für Welteroberung“ machen und wirbt mit Konstrukteur Sikorski

      Ihm zufolge sollten die USA und die EU die Auslandsschulden der Ukraine vollständig abschreiben, um das während der Auseinandersetzung mit Russland ertragene Leid des Landes zu bezahlen…..
      https://de.sputniknews.com/politik/20190526325068478-ukrainischer-milliardaer-fordert-staatsbankrott-auslandsschulden/

      • balkansurfer
        Juli 2, 2019 um 2:57 pm

        Die KfW Mafia ist schon einmalig in der Welt, wo nur noch Milliarden vernichtet werden.
        Wie die EU, Berliner Berufs Mafia überall, kriminelle Regierungen finanziert: von Albanien, Afrika, über Georgien, Afghanistan

        Der SPIEGEL und seine „Billionen-Bombe“

        02. Juli 2019 um 12:58 Ein Artikel von: Jens Berger

        Glaubt man der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL (hier die kostenfreie Kurzversion), stellen die Kredite, die China an Entwicklungsländer vergeben hat, eine „Billionen-Bombe“ dar. Von „Schuldknechtschaft“ und einer Gefahr für das Finanzsystem ist da die Rede. Es geht angeblich um sechs Billionen Dollar. Doch diese Berechnung ist hoch manipulativ und grenzt schon fast an „Fake News“. Insgesamt taugt der Artikel vor allem als Fallbeispiel, wie sehr „doppelte Standards“ bereits das Denken deutscher Journalisten vernebelt haben. Von Jens Berger.

        Die Sechs-Billionen-Dollar-Manipulation

        Auf sechs Billionen US-Dollar beläuft sich inzwischen das Auslandsvermögen Chinas. Aber wohin das Geld zu welchen Konditionen geflossen ist und welche Risiken dadurch für die Empfängerländer entstehen, weiß außerhalb des Pekinger Regierungsviertels so gut wie niemand.
        SPIEGEL 27/2019

        Wenn „so gut wie niemand“ etwas über die sechs Billionen Dollar wüsste, die das Ausland China schuldet, wären diese Forderungen wohl das wertvollste Mysterium seit dem Verschwinden des Schatzes der Nibelungen. Doch es besteht zum Glück kein Grund zur Panik. Den größten Posten dieser Forderungen stellen Staatsanleihen der USA dar. Zur Zeit beträgt dieser Posten rund 1.400 Mrd. US$. An zweiter Stelle kommen Staatsanleihen der Eurozone, die rund 850 Mrd. US$ ausmachen – darunter nimmt Deutschland übrigens mit 370 Mrd. US$ den Spitzenplatz ein. Hinzu kommen japanische Staatsanleihen (210 Mrd. US$), britische Staatsanleihen (190 Mrd. US$) und Anleihen zahlreicher kleinerer Länder. Insgesamt summieren sich die von der chinesischen Zentralbank gehaltenen Staatsanleihen auf rund drei Billionen US$ und es ist – anders als der SPIEGEL unterstellt – genau bekannt, zu welchen Konditionen diese Schuldentitel ausgegeben wurden. Interessant ist, dass im SPIEGEL-Artikel an keiner Stelle überhaupt die Rede davon ist, dass der Löwenanteil der chinesischen Auslandsforderungen an die großen Wirtschaftsräume USA, Eurozone und Japan gerichtet ist und es sich dabei zu einem großen Teil um simple Staatsanleihen handelt.

        Hinzu kommt ein weiterer Punkt, der dazu führt, dass die chinesischen Zahlen imposanter wirken, als sie eigentlich sind. Und hier kommen die Forscher des IfW Kiel, der LMU München und die berühmt-berüchtigte Harvard-Ökonomin Carmen Reinhart ins Spiel, die für die „wissenschaftliche Arbeit“ verantwortlich zeichnen, auf die der SPIEGEL sich bezieht. China ist bekanntermaßen ein staatskapitalistisches System, in dem die Unternehmen der Schlüsselsektoren – und hier vor allem die großen Banken – in Staatsbesitz sind und daher statistisch zum Staatssektor gezählt werden. Wenn die Deutsche Bank, die HSBC oder die Citibank Auslandsforderungen haben, so zählen diese Forderungen statistisch zu den Forderungen – je nach Spezifikation der Studie – des Unternehmens- oder Finanzsektors. Die Forderungen der großen chinesischen Banken werden jedoch statistisch zum Staatssektor addiert.

        Würde man einmal die volkswirtschaftlichen Forderungen vergleichen, käme man auf ein erstaunliches Ergebnis. Deutschland weist nämlich Brutto-Auslandsforderungen in Höhe von 8,4 Billionen Euro aus und liegt damit sogar noch vor dem viel größeren China an Platz Eins. An dieser Stelle sei jedoch angemerkt, dass die Zahlen von Reinhart und Co., die mit viel Mystik um angebliche „versteckte Schulden“ (hidden debts) ergänzt wurden, sogar viel zu niedrig gegriffen sind. Nach chinesischen Quellen betragen die Brutto-Auslandsforderungen sogar 7,32 Billionen Dollar. Bei all diesen Zahlen handelt es sich wohlgemerkt um die Brutto-Positionen. Bei den interessanteren Netto-Positionen führt Japan mit einem Forderungssaldo i.H.v. 3,2 Billionen Dollar vor Deutschland mit 2,35 Billionen Dollar und schließlich China mit 2,13 Billionen Dollar. Dass dies genau die Staaten sind, die stetig die größten Exportüberschüsse vorweisen, ist natürlich kein Zufall. Aber haben Sie schon mal gelesen, dass Japan oder Deutschland die Welt in eine „Schuldknechtschaft“ treiben oder „finanziell in Geiselhaft nehmen“? Natürlich nicht. Deutsche Bilanzüberschüsse sind gut und unsere Forderungen gegenüber dem Ausland sind offenbar nach SPIEGEL-Argumentation der „gerechte Lohn für unseren Fleiß“. Wenn China Forderungen gegenüber dem Ausland aufbaut, so ist dies eine Gefahr für die Stabilität der Weltwirtschaft und es droht eine neue Schuldenkrise. Das sind doppelte Standards, wie man sie sich nicht „besser“ ausdenken kann.

        Wie kommt der SPIEGEL überhaupt auf diese Argumentation? Die gesamte SPIEGEL-Story dreht sich interessanterweise gar nicht um die als „Billionen-Bombe“ titulierten Auslandsforderungen Chinas, sondern um die Auslandskredite, die von den staatlichen chinesischen Außenhandels- bzw. Förderbanken China Development Bank, Exim Bank of China und der Asiatischen Infrastrukturinvestmentbank (AAIB) vergeben wurden. In Summe handelt es sich hierbei über alle Sektoren verteilt um Kredite in Höhe von 710 Milliarden Dollar – also keine „Billionen-Bombe“. In der zur Studie gehörenden Grafik markiert diese Position den kleinen roten Bereich.

        Eine Erklärung für diese Diskrepanz könnte sein, dass Studienautorin Carmen Reinhart wieder einmal zu eifrig mit ihren Excel-Tabellen gespielt hat – war sie es doch, die zusammen mit ihrem Kollegen Kenneth Rogoff schon für die komplett unsinnige und dann auch noch fehlerhafte Berechnung der „zulässigen Staatsschuldenquote“ verantwortlich war. Aber worum geht es bei der Aufregung eigentlich zwischen den Zeilen?

        Auf der Seidenstraße

        Das Gros dieser Auslandskredite wurde im Rahmen des Projektes „One Belt, One Road“ vergeben – also der vielzitierten „Neuen Seidenstraße“, einem chinesischen Infrastruktur- und Freihandelsprogramm, in dessen Rahmen vor allem afrikanische und zentralasiatische Staaten von China mit vergleichsweise günstigen Krediten für Infrastrukturinvestitionen versorgt werden.

        Aus purem Altruismus verleiht China natürlich kein Geld. Neben der Abhängigkeit vom Gläubiger ist hier vor allem der Marktzugang für chinesische Unternehmen als Problem zu nennen. Chinas Exportwirtschaft arbeitet bekanntermaßen hoch effizient und es steht zu befürchten, dass vor allem die afrikanischen Staaten durch einen freien Marktzugang für chinesische Produkte massive Wettbewerbsprobleme bekommen dürften.

        Aber darin unterscheidet sich die „Neue Seidenstraße“ nicht vom westlichen Modell, bei dem über IWF und Weltbank Kredite vergeben werden, die ihrerseits an die Forderung der Öffnung der lokalen Märkte für westliche Unternehmen gekoppelt sind.

        China und der Westen – wenn „gut“ und „böse“ verschwimmen

        Es ist jedoch beileibe auch nicht so, dass sich China nun bei seinen Auslandskrediten löblich von IWF und Weltbank unterscheiden würde. Die Reihe der Negativbeispiele ist vor allem in Afrika lang. Egal ob es um Überfischung, Landgrabbing oder den Ausverkauf der Infrastruktur geht – China muss sich heute keinesfalls mehr hinter den „Economic Hitmen“ des Westens verstecken, sondern scheint dessen „Erfolgsmethode“ sogar zu kopieren.

        ..

        https://www.nachdenkseiten.de/?p=52932

  1. April 28, 2019 um 8:18 pm

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