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Die Kroatischen Massaker in der Krainja und der Medak Tasche

geschockt unglücklich geschockt

Neue veröffentlichte Videos der Kanadier aus dieser Zeit.

Canadian soldiers testify about the Medak Pocket Massacre (YouTube):

* The Ghosts of Medak Pocket – Part 1

* The Ghosts of Medak Pocket – Part 2

* The Ghosts of Medak Pocket – Part 3

Man beachte, das amtliche links aus Kanada die Grausamkeiten und Verbrechen gut belegen und Kanadische Soldaten gegen den UN – Befehl, sogar Kroatische Soldaten aus Agim Cekus Einheit erschossen, als sie Zivilisten massakrierten.

Wie Kanadier Agim Cekus Massaker in Medak erlebten

Kanadas grösste militärische Auseinandersetzung seit dem Korea-Krieg

Während der kroatischen Erstürmung des Medak-Tales, das Ende 1993 noch von den Serben gehalten wurde, waren die Kanadier wohl die am intensivsten in den Krieg involvierte UN-Truppe. Aber immer noch wird aus politischen Gründen diesem Ereignis kaum Beachtung geschenkt.

Die kanadische UN Truppe im Medak-Tal

Ungeachtet der Intensität dieses Kampfes war er (UN Offizier Stopford) mehr über die kroatischen Truppen an der unmittelbaren Front besorgt. Sie schienen eine Spezial-Einheit zu sein, die sich zu allen, was er bisher am Balkan gesehen hatte, total unterschied. Gut ausgerüstet mit einer Auswahl modernster Waffen, die Mitglieder waren alle jung, fit und vor Kraft protzend. Die Männer von Stopford haben beobachtet, wie ein Teil der kroatischen Truppen durch US-Helfer ausgebildet und trainiert wurden.

Die Kroaten liesen sich durch die Präsenz der kanadischen UN-Truppen nicht beeindrucken. Im Tal von Medak konnte man dumpfe Explosionen hören und man hörte gelegentlich vereinzelte Schüsse. Gleich vorne bei einer Gruppe von Gebäuden hörte Stopford plötzlich laute Schreie, die begleitet wurden von Maschinengewehr-Salven. Kurz auf einen Augeblick der Stille folgte ein heiseres Gelächter. Einen kurzen Moment später lies eine Explosion die Erde erbeben und ein Gebäude auf einem Bauernhof ging in Flammen auf. Stopford rannte umgehend zurück zu seinen APC und nahm per Funk Kontakt zu seinem Hauptquartier auf. Mit einer emotionell beladenen Stimme versuchte Stopford zu erklären dass die Kroaten “ethnische Säuberungen” im Medak-Tal begonnen hätten. “Sie müssen einschreiten”, schrie er, “Sie bringen Menschen um! wir können nicht warten!”.

Lt. Col Celvin, der sich vier Kilometer weiter hinter befand, brauchte Stopfords Report nicht, um zu wissen, was vor sich ging. Im Tal war überall Feuer zu sehen. Er nahm per Funk Kontakt mit dem UN-Hauptquartiwer in Zagreb auf und verlangte die Erlaubnis sofort einzugreifen. Er erhielt den Befehl seine Position nicht zu verlassen und Beweise für einen späteren UN-Kriegsverbrecher-Prozess zu sammeln. Stopford war ausser sich.

Er verlies seinen APC, lief in die Richtung der kroatischen Positionen, wo ein kleines Dorf in Flammen stand. Immer noch waren Schüsse zu hören, die von betrunkenen Gelächter begleitet wurden. Ein betrunkener kroatischer Soldat kam aus einem Gebäude heraus und torkelte geradewegs auf Stopford zu. Im Gebäude konnte man die Schreie eines Mädchens hören. Auf dem Kopf des kroatischen Soldaten befand sich eine blutverschmierte Unterhose. Der Kanadier trat vor, setzte ein Magazin in seine Waffe und löste den Hebel der Sicherung. Stopford wollte, mitgerissen von Entsetzen und Wut, den Kroaten an Ort und Stelle umbringen. Der Kroate grinste, schmiss sein Gewehr auf den Boden und hob seine Hände in die Höhe. Er war nun unbewaffnet. Es wäre kaltblütiger Mord gewesen, ihn jetzt zu erschiessen. Stopford konnte es nicht tun. Als er zurück zu seinen Posten lief, konnte er die betrunkenen Vergewaltiger lachen hören.

Als die Sonne am Horizont zu sehen war, konnte man ein Medak-Tal sehen, dass erfüllt war von Rauchschwaden und Flammen. Während die frustrierten Soldaten von 2PPCLI auf den Befehl warteten in das Tal zu marschieren, wurde die ethnische Säuberung fortgesetzt, die begleitet wurde von Schüssen und Schreien.

Die Kroaten begannen sich auf ihre vorherigen Linien zurückzuziehen, wobei sie alles mitnahmen, was sie bei ihren Brandschatzungen nicht zerstören konnten. Der gesamte Viehbestand wurde quasi standrechltich erschossen, und Häuser wurden in Brand gesteckt.

Französische Aufklärungstruppen und Mitglieder des kanadischen Kommandos marschierten in das Tal ein und fanden schnell Leichen von serbischen Zivilisten, einige fingen bereits an zu verwesen, andere wurden erst vor kurzem niedergemetzelt. In einem Dorf sah Celvin die Leichen zweier junger Mädchen, die wiederholt vergewaltigt wurden und die danach – an Stühlen gefesselt – angezündet wurden.

Verwesende Leichen

Beständig fiel der Regen die ganze Nacht lang. Kanadische Soldaten waren im “Niemandsland” stationiert und sie erwarteten einen möglichen Gegenangriff, entweder von der Serben oder von den Kroaten. Schliesslich sind in den frühen Morgenstunden Teams der UN-Zivilpolizei angekommen um die ermordeten Opfer und die abgebrannten Ruinen in Augenschein zu nehmen. Die verwesenden Leichen die im freien herumlagen wurden katalogisiert und dann der Friedensmission zur Bestattung übergeben. Die emotionalen Auswirkungen auf die Kanadier waren unkalkulierbar. Sie haben verwesende Leichen gesehen und sie lebten mit dem immerwährenden Gestank des Todes. Sie haben hilflos mitansehen müssen, wie Leute gestorben sind oder ermordet wurden.

Als jedoch die Verluste bekanntgegeben wurden, die von den kanadischen Truppen den kroatischen Kräften zugefügt wurden, wuchs ihre Moral wieder an. Offiziell gaben die Kroaten zu, dass 20 ihrer Soldaten durch die UN Truppen im Medak-Tal aufgerieben wurden. Inoffiziell hat man den Verlust auf 30 Tote und 100 Verletzte beziffert.

Es war die schwerste Operation, in der die kanadischen Truppen seit dem Korea-Krieg involviert waren. Und trotzdem hatten sie nur vier verwundete und einen Toten zu beklagen.

http://www.ltgov.bc.ca/whatsnew/sp/sp_jul30_2003.htm
http://www.ltgov.bc.ca/whatsnew/sp/sp_sep28_1_2003.htm
http://www.cda-cdai.ca/library/medakpocket2.htm
http://www.cda-cdai.ca/library/medakpocket.htm
http://www.nsf-journal.hr/issues/v3_n3-4/01.htm

aus BF

Das Medak Massaker in Kroatien: Kanadische Militär Dokumentation über die Kroatischen Massaker 1995

16 Years Since the Medak Pocket Massacre

Sep 9th, 2009 | By De-Construct.net | In Croatia, Current, Earlier

Medak Pocket Massacre
“Destruction was well organized, systematic and total. Homes were reduced to rubble by detonations and dead livestock littered the area”, UNPROFOR spokeswoman Shannon Boyd about the Medak Pocket massacre. Photos available here

“This is a Serb Village, Slit All Throats!”

September 9 marks 16 years since the massacre Croat forces committed in the villages and hamlets south and southeast from the town Gospić in Serbian Krajina, called Medak Pocket (Medački Džep) — a UN safe haven — mutilating, raping, setting on fire and killing 88 Serbs. Memorial services to the victims were held throughout Serbian lands, and in the Church of Saint Mark in Belgrade.

Marking the event, Documentation Center Veritas reminded Croats left no wounded behind in the Serb-populated villages.

The only survivor, Ivanka Rajčević, gave a following testimony:

“My son and I were asleep in the house. It was around 6 a.m. when the first grenade hit one of the houses which immediately burst into flames. I called my son. He said: ‘Mam, we won’t leave the house because they are bombarding’.

“I heard one Ustasha circling around the house. He came to the window and saw me inside. He activated a hand grenade and threw it inside. When it exploded he stood back up to see if it killed me. I was only wounded, but I pretended to be dead. He went behind the house and fired an automatic rifle (…) The other ones came in front of the house afterwords, in a transporter and on the tank. They didn’t stay long, but four Ustasha stayed in front of the doors. They did not speak our language, I believe they spoke German [they probably spoke Dutch, another Germanic language, as it was established that 13 Dutchmen also took part in the massacre]. When two Ustasha joined them, they asked the interpreter to translate. He said: ‘This is a Serb village, slit all throats, even the cats! Kill everything, nothing must stay behind, including children.’

“A number of them wearing the black masks arrived, some thirty of them, maybe more. When they spread through the village I went to the other room to see if my son came back. He wasn’t there. I went out of the house so they wouldn’t burn me alive. I crawled through the fence hedges to escape. Inside one thick hedge I bandaged the wound and stayed there all night and during the next day…”

No Sign of Human or Animal Life

After the massacre, Croat forces handed over to Serbs 52 corpses. Members of the UN Protection Force (UNPROFOR) serving in Croatia carried another 18 bodies, which were mutilated and set on fire, out of Medak Pocket. In the year 2000, 11 bodies were found hidden in the sewage pit.

Croat troops, aided by the Croat civilians from the region, plundered and then razed to the ground all three Medak Pocket villages — Divoselo, Čitluk and Počitelj and dozens of nearby hamlets, following the “scorched earth” policy of the Croat war leaders.

Of the 84 bodies found, 8 remain unidentified, while the remains of 4 of the Medak Pocket villagers are still being searched for.

Canadian troops recovering mutilated body out of Medak Pocket
Canadian UNPROFOR troops recovering mutilated bodies out of Medak Pocket

Following the slaughter, which lasted from 9-17 September 1993, UN commander in Croatia French General Jean Cot, said that French and Canadian UN battalions “could not prevent the slaughter of the Serbs, including elderly and children, by the Croatians”, testifying that Croat troops “didn’t leave a cat alive” in Medak Pocket.

In the UNPROFOR Press Release published on 19 September 1993, General Cot made a following note: “I have found no sign of human or animal life in the several villages we passed today. The destruction is total, systematic and deliberate.”

UNPROFOR spokeswoman Shannon Boyd issued a press release in the Croatian capital Zagreb on September 18, 1993, in which she said: “UNPROFOR troops found at least 11 hamlets in the Medak Pocket completely destroyed […] It was assessed that the destruction was well organized, systematic and total. Homes were reduced to rubble by detonations and dead livestock littered the area.”

“The girls had been raped. Then shot. Then set on fire.”

Canadian troops testified that “all livestock had been killed and houses torched”.

Canadian peacekeeper Tony Spiess was one of many Canada’s soldiers who suffered nightmares after witnessing the devastation left by the savage Croat troops.

“The Croatian militia had been trying to keep the Canadian troops from uncovering their ethnic cleansing of a Serbian village, Spiess says, confirming accounts recreated in the 2004 book by Carol Off, titled The Ghosts of Medak Pocket: The Story of Canada’s Secret War.

Princess Patricia’s Canadian Light Infantry, witnesses of the slaughter Croat troops committed in Medak Pocket. Part 1 (parts two and three available on YouTube).“When the shooting, bombing and mayhem were finally over at Medak Pocket — with no Canadian deaths — one of the things Spiess remembers most was the odour of death, everything from horses to humans.“The smell will never go away,” he said.

Was the Gotovina verdict fair?

22/04/2011

Emotions are running high in Croatia after the ICTY issues its verdicts.

By Natasa Radic for Southeast European Times in Zagreb — 22/04/11

photoMany Croats regard Ante Gotovina as a national hero. [Petar Kos/SETimes]

The international community views them as criminals, but to many Croats they are national heroes. On April 15th, the International Criminal Tribunal for the Former Yugoslavia found former generals Ante Gotovina and Mladen Markac guilty of crimes against humanity and violations of the laws and customs of war.

The verdict sent many Croats, angry over what they see as a miscarriage of justice, into the streets to protest. Writing in her blog, former Justice Minister Vesna Skare Ozbolt expressed her frustration.

„After five years of the bloodshed and aggression, after five years during which Serbian aggression forced the secession of Croatia’s east and south, after Tudjman proclaimed a general amnesty for the rebel Serbs, after he sent me to negotiate with them hundreds of times and for hundreds of times we heard ’no‘ … now it is said that there [was] a joint criminal enterprise established in order to ethnically cleanse the Serbian population,“ Skare Ozbolt laments.

„I am sad and disappointed,“ writes Funky Business. „Personally I believe that the general is innocent and this judgment means that politics won over justice.“

But some take a different view, arguing that Croats are allowing their own nationalism to blind them.

„I am sad because I live in a country where hot shots still rule; I am sad because I can see that my people do not have the courage to look into the eyes of the truth,“ writes Brod u boci. „I am sad because today, we Croats, don’t have the courage to undergo the catharsis and make a historical step forward in our heads that would open the path towards the future.“

Serbian bloggers, meanwhile, insist that Gotovina doesn’t deserve some special exemption from international law. „Gotovina wasn’t on trial for the military part of the operation, rather for the lack of regard and cruelty toward civilians,“ writes Sale on B92, rejecting the argument that the general’s actions were justifiable on strategic grounds.

„Croatia is persistently refusing to face the sins from its own past,“ claims Slobodan Jovanovic, an analyst at the New Serbian Political Thought website. „Rather, it is completely convinced of being the only one on the side of good in the ‚homeland war‘, in which the Serbs were the sole aggressors and the ‚bad guys‘ who deserve contempt for their atrocities.“

SETimes correspondent Bojana Milovanovic contributed to this article.

  1. homer
    April 11, 2015 um 7:08 pm

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