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Afrika Geschäfte der Angela Merkel, des Afrika Vereins, der KfW, nur mit korrupten und kriminellen Clans. Der KfW Fall: Angola

Januar 20, 2020 1 Kommentar

Gilt für jedes Land, wo die KfW auftritt: Gemeinsam stiehlt man Milliarden, wo der Partner vor allem möglichst korrupt sein muss, Bauprojekte, Infrastruktur Projekte, nur der Geldwäsche dienen, mit Bauschrott getarnt wird. DieLuanda Leaks, zeigen die ganz normale Korruption, Betrug der KfW. So werden Mafiöse Clans, Monopole überall finanziert, oft auch Mörder und Betrugs Kartelle, wie in der Ukraine ebenso, wo Steinmeier schon mit den übelsten Gestalten herumlief.

Wenn die Verbrecher Banden der Deutschen neues Geld brauchen, gibt es Geber Konferenzen, identisch in Haiti, wo der Bill und Hillary Clinton Clan, 95 % der Gelder stahlen. Schlagworte, wie Transparenz, Nachhaltigkeit wurden geboren, um das Betrugs System zu vertuschen, obwohl Auslands Bestechung auch für Deutsche Politiker und Diplomaten Strafbar ist.

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Entwicklungsministerium weitet Reformpartnerschaften aus

Das Betrugs Konsortium der Deutschen Bank: mit Ihor Kolomoiskij, Dmytro Firtach, Arseniy Yatsenyuk, Rinat Achmetow

Die Ausreden der KfW Vorstände, die Zustände der Deutschen Botschaft, des Afrika Vereins, als Motor für Bestechung und Betrug, zeigen nur Abgründe, in welchem Zustand die Deutsche Aussenpolitik ist, wo man nur mit kriminellen Partnern möglichst viel Geld stiehlt. Man vertuscht, das der aufgeblähte Laden der KfW, einfach zu imkomptend und korrupt ist.

Die Inkompetenz der korrupten EU, bei der Politik in Afrika, Balkan, Europa

Internationales Investigativ-Projekt

Sieben Fragen und Antworten zu den Luanda Leaks

Wer ist Isabel dos Santos? Woher stammt das Material? Und wie sind die Verbindungen nach Deutschland? Die wichtigsten Fakten zu den Enthüllungen über Angolas frühere Präsidentenfamilie.

Ist Isabel dos Santos jetzt in Bedrängnis?

Isabel dos Santos ist zunehmend in Bedrängnis geraten, seit ihr Vater 2017 die Präsidentschaft abgegeben hat. Dessen Nachfolger João Lourenço entfernte sie umgehend von der Spitze des Ölkonzerns Sonangol und entzog ihr einen öffentlichen Auftrag für ein großes Infrastrukturprojekt in Luanda. Im Dezember 2019 stellte das ICIJ der angolanischen Regierung eine Reihe von Fragen zu den Geschäften der Familie dos Santos. Wenig später erklärte die angolanische Justiz, Isabel dos Santos, ihr Mann und ein Vertrauter hätten sich auf Staatskosten um mehr als eine Milliarde Dollar bereichert. Die Justiz fror deswegen Konten und Beteiligungen von Isabel dos Santos und ihrem Mann ein. Die Luanda Leaks könnten zu weiteren Ermittlungen führen.

Hat das Ganze auch mit Deutschland zu tun?

Es gibt in den Luanda Leaks auch eine Spur nach Deutschland. So hat die deutsche Firma Krones AG der angolanischen Brauerei Sodiba, die von Isabel dos Santos kontrolliert wird, im Jahr 2015 Brauerei-Anlagen und zwei Abfülllinien im Wert von rund 50 Millionen Euro verkauft. Die Krones AG aus der Oberpfalz stellt Anlagen für die Getränke- und Verpackungsindustrie her, setzt pro Jahr knapp vier Milliarden Euro um und beschäftigt mehr als 10 000 Mitarbeiter. Sie erklärt, sie habe im Jahr 2015 nicht gewusst, dass Isabel dos Santos hinter der Brauerei Sodiba stand, obwohl dies bereits 2013 im angolanischen Amtsblatt zu lesen war.

Finanziert wurde der Deal von einer angolanischen Bank, die sich das Geld wiederum bei der deutschen Exportförderbank KfW Ipex in Frankfurt lieh. KfW Ipex ist eine Tochter der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die Bank erklärt, sie sei bei der Kreditvergabe im Jahr 2015 nicht für die Überprüfung möglicher Interessenkonflikte von Isabel dos Santos zuständig gewesen, dies sei Sache der angolanischen Partnerbank gewesen. Isabel dos Santos erklärt, ihre Brauerei sei privat finanziert worden und habe nie Geld vom Staat erhalten.

Wer ist Isabel dos Santos? Woher stammt das Material? Und wie sind die Verbindungen nach Deutschland? Die wichtigsten Fakten zu den Enthüllungen über Angolas frühere Präsidentenfamilie.

Mehr als 715 000 E-Mails, Verträge und Memos haben Informanten einer afrikanischen Whistleblower-Plattform zugespielt. Die Dokumente, die ein internationales Investigativ-Netzwerk aus mehr als 120 Journalistinnen und Journalisten ausgewertet hat, legen Interessenkonflikte und Vetternwirtschaft der früheren angolanischen Präsidentenfamilie offen und belasten unter anderem Isabel dos Santos schwer.

Wer ist Isabel dos Santos?

Isabel dos Santos gilt als reichste Frau Afrikas, ihr Vermögen wird auf mehr als zwei Milliarden Dollar geschätzt. Sie war lange ein Star der internationalen Geschäftswelt, war Gastrednerin bei Elite-Universitäten und Konferenzen. Sie hat oft erzählt, dass sie ihren Erfolg als Geschäftsfrau und Unternehmerin nur sich selbst zu verdanken habe. Allerdings ist sie auch die Tochter des ehemaligen angolanischen Präsidenten José Eduardo dos Santos, der sein Land von 1979 bis 2017, also fast vier Jahrzehnte lang, autokratisch regierte. Inzwischen wird immer deutlicher, dass die vermeintliche „self made woman“ Isabel dos Santos massiv vom Einfluss ihres Vaters profitiert hat.

Politik Angola Deutsches Geld für die reichste Frau Afrikas
Luanda Leaks

Deutsches Geld für die reichste Frau Afrikas

Mehr als 700 000 Dokumente geben Einblick in dubiose Geschäfte der angolanischen Präsidententochter Isabel dos Santos – auch in den Kredit einer staatlichen Förderbank.   Von Bernd Dörries, Luanda, Nicolas Richter und Tobias Zick

Was sind die Luanda Leaks?

Die Luanda Leaks, benannt nach der angolanischen Hauptstadt, umfassen mehr als 715 000 E-Mails, Verträge, Memos. Sie legen Interessenkonflikte und Vetternwirtschaft der früheren angolanischen Präsidentenfamilie offen. Eine Fülle neuer Details nährt den Verdacht, dass Isabel dos Santos erheblich von der Stellung ihres Vaters an der Staatsspitze profitiert hat. Unternehmen, an denen sie beteiligt war, erhielten unter anderem eine Mobilfunklizenz, öffentliche Aufträge, Steuervergünstigungen und Kredite. Isabel dos Santos wurde von ihrem Vater zudem an die Spitze des staatlichen Ölkonzerns Sonangol befördert, den sie von 2016 bis 2017 leitete. Ihr Nachfolger bei Sonangol hat ihr vorgeworfen, in dieser Zeit Millionen Dollar veruntreut zu haben, was dos Santos bestreitet….

Die Unterstützung für das Brauereiprojekt von dos Santos durch Angolas Regierung war bekannt

Der Sodiba-Deal offenbart, wie nachlässig die deutsche Exportwirtschaft und deren Geldgeber mit Vetternwirtschaft in Entwicklungsländern umgehen. Als die KfW Ipex-Bank das Darlehen im Jahr 2015 vergab, war es längst kein Geheimnis mehr, dass Angolas Regierung das Brauereiprojekt von Isabel dos Santos unter anderem mit Steuererleichterungen unterstützte – dies hatte bereits 2013 im Diário da República gestanden, dem angolanischen Bundesanzeiger. Auch hatte die Zeitschrift Forbes bereits ausführlich über mögliche Interessenkonflikte in der Präsidentenfamilie berichtet. Die KfW Ipex-Bank erklärt, sie habe damals nur die angolanische Partnerbank überprüfen müssen, nicht die Brauerei oder deren Anteilseigner.

https://www.sueddeutsche.de/politik/isabel-dos-santos-angola-luanda-leaks-1.4762531